Gemeinsames Museum: Nächster Meilenstein erreicht.

Das gemeinsame Museum der Deutschen Feuerwehren und des Technischen Hilfswerk startet mit dem Feinkonzept. Für ihr Engagement für das Museum und die Zusammenarbeit beider Organisationen wurden Bernd Müller-Strauß und Andreas Hartmann vom Deutschen Feuerwehrverband ausgezeichnet.

Der nächste wichtige Schritt zum gemeinsamen Museum „Helfen in der Not - Museum der Deutschen Feuerwehren und des Technischen Hilfswerks“ ist gemacht. Die Arbeitsgruppe startet in die Phase des Feinkonzepts des Projektes. Das Museum soll am Beispiel der beiden Organisationen die Geschichte des Bevölkerungs- und Katastrophenschutzes in Deutschland auf abwechslungsreiche Art zeigen.

Bei dem multifunktionalen Museum werden Technikgeschichte sowie Zeit-, Kultur- und Sozialgeschichte berücksichtigt. Dabei steht immer der Mensch im Vordergrund: Einerseits als Schutzsuchender, aber auch als Hilfeleistender sich selbst und anderen gegenüber. Immer eingebettet in die jeweils vorhandene und benötigte Technik.
Das Museum soll nicht nur reines Museum sein. Unter einem Dach - mitten in Deutschland – entsteht ein Kompetenzzentrum zur Geschichte des Bevölkerungs- und Katastrophenschutzes. Neben dem Museum sind ein Forschungszentrum mit reger Publikationstätigkeit, Archiv und eine Bibliothek geplant.

„Helfen in der Not - Museum der Deutschen Feuerwehren und des Technischen Hilfswerks“ ist als Ort der Begegnung mit Verweilqualität konzipiert. Das Ehrenamt bzw. der Ehrendienst ist der Ankerpunkt der Einrichtung. Daher sollen der Forschung vor Ort, Museumspädagogik nach modernen Gesichtspunkten sowie auch die Jugendförderung und die Anbindung an Schulen und Hochschulen in den Fokus rücken.

Bernd Müller-Strauß; Günter Fenchel; Frank Verse; Belinda Wakeland; Friedrich Krause; Rolf Schamberger; Kirsten Hauer

Zum ersten Treffen des Arbeitskreises „Feinkonzept“ trafen sich im Deutschen Feuerwehrmuseum Bernd Müller-Strauß M. A.- Sachbearbeiter THW-historische Sammlung; Frank Verse - Leiter des Vonderau Museums Fulda und beratendes Mitglied des Arbeitskreises; Belinda Wakeland vom DFM; Günter Fenchel - Geschäftsführendes Vorstandsmitglied DFM; Historiker Friedrich Krause von der Beratungsagentur aus Marburg, Rolf Schamberger - Leiter des DFM sowie die Historikerin Kirsten Hauer von der Beratungsagentur aus Marburg. Sie gemeinsam bilden den Kern der Arbeitsgruppe und entwickeln bis Ende 2024 das Feinkonzept für das einmalige Museum.

„Die Menschen, die heute ausgezeichnet werden, haben sich um die Gesellschaft verdient gemacht in den verschiedensten Bereichen.“
Karl-Heinz Banse, Präsident des Deutschen Feuerwehrverbandes

Auf der vierten DFV-Ehrungsveranstaltung im Deutschen Feuerwehr-Museum in Fulda verlieh Karl-Heinz Banse, Präsident des Deutschen Feuerwehrverbandes (DFV) - neben vielen verdienten Feuerwehrfrauen und -Männern - auch Bernd Müller-Strauß von der THW-historischen Sammlung sowie Andreas Hartmann, Hauptfeuerwehrmann und Standortleiter des Depots Hünfeld der THWhs, das Deutsche Feuerwehr-Ehrenkreuz in Bronze.
Beide engagieren sich überdurchschnittlich für das gemeinsame Museum und die Zusammenarbeit beider Organisationen. In seiner Laudatio auf Bernd Müller-Strauß hob Banse hervor, das der Sachbearbeiter THW-historische Sammlung beim Museumsprojekt das Bindeglied zwischen Feuerwehr und THW-historischen Sammlung sei. Weiter heißt es, dass die Zusammenführung nach Fulda und die gemeinsame Präsentation mit den historischen Schätzen der Feuerwehr zu organisieren, eine große Aufgabe sei. Banse ist überzeugt, dass das gemeinsame Museum ein wichtiges Zeichen für die unerlässliche Zusammenarbeit der beiden Organisationen setzen und eine Zeitreise durch den deutschen Brand- und Katastrophenschutz sowie Zivilschutz präsentieren wird.

Rot und blau – funktioniert gut zusammen, das beweist Andreas Hartmann.
Der Hauptfeuerwehrmann ist nicht nur Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr, sondern auch im THWaktiv. Mit dem Umzug der THW-historischen Sammlung von Heiligenhaus nach Hünfeld übernahm er die Position des Standortleiters des neuen Depots und beweist geschichtliches Wissen gepaart mit technischem Verständnis. Andreas Hartmann wirkte bereits an der Zusammenstellung der beiden Ausstellungen zum Luftschutzhilfsdienst und zum erweiterten Katastrophenschutz mit.
Der Deutsche Feuerwehrverband hat bei seiner Ehrungsveranstaltung Anfang März insgesamt 30 Menschen ausgezeichnet, die sich um das Feuerwehrwesen besonders verdient gemacht haben.

 

Berlin, März 2023.

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