Standortfestlegung

Zwei von vier Standorten für die geplanten THW-Logistikzentren stehen fest.

Das THW-Logistikzentrum Süd kommt nach Oberschwaben und das Logistikzentrum Nord wird in Westerstede in Niedersachsen errichtet.

Das THW-Logistikzentrum Süd kommt nach Oberschwaben, in den Raum Biberach. Das teilte THW-BV Vizepräsident Martin Gerster, MdB mit.

„Wir haben eine gute Anbindung an die erforderliche Verkehrsinfrastruktur, relevante Unternehmen für Partnerschaften in der Region und liegen geografisch sehr gut für eine Zuständigkeit im Süden Deutschlands. Das sichert die gesamte Region in einem Krisenfall bestmöglich ab“, so Martin Gerster, MdB.

Wo genau das THW-Logistikzentrum Süd in Oberschwaben angesiedelt wird, entscheidet ein Erkundungsverfahren der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BiMA).

„Wir sind bereits mit einigen Bürgermeistern im Gespräch und es zeichnet sich ab, dass es mehrere Flächen gibt, die sich ganz konkret als Standort bestens eignen“, sagt Martin Gerster, MdB der im Haushaltsausschuss für den Geschäftsbereich des Innenministeriums zuständig ist.

Das Logistikzentrum Nord kommt nach Westerstede in Niedersachsen. Westerstede kommt als Standort durch die gute infrastrukturelle Anbindung in Frage. Insbesondere die Autobahn-Nähe sowie die Nähe zu den Seeschifffahrtshäfen waren ein entscheidender Punkt.

„Mit der Umsetzung der vier weiteren Logistikzentren wird einer der für den Bevölkerungsschutz enorm wichtigen Eckpfeiler des THW, die Logistik, gestärkt. Damit bereiten wir uns noch besser auf Krisen, wie Naturgefahren, technische Katastrophen oder hybride Gefahren vor und können dann Menschen in Notsituationen noch besser helfen“, sagt Katharina Hadeler, Leiterin der Regionalstelle Oldenburg des THW.

In den nächsten Wochen wird von allen Beteiligten gemeinsam mit der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) nach einem passenden Grundstück für das THW in Westerstede gesucht.

Der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages hatte im November 2020 beschlossen, dass es deutschlandweit vier große Logistikzentren des Technischen Hilfswerkes zur Krisenvorsorge geben soll und dafür 42 Millionen Euro bereitgestellt.
Die Zentren werden mit Blick auf die Krisenvorsorge eingerichtet und sollen jeweils ca. 5 Hektar groß sein. Pro Standort wird mit circa 10 Millionen Euro Bundesinvestition und zusätzlichen Arbeitsplätzen für den Betrieb vor Ort gerechnet. Ziel ist die Materialbevorratung für systemrelevante Gruppen, aber auch die Versorgung der Bevölkerung in einer Krise. So soll medizinische Schutz­ausstattung für Pandemieereignisse und Ergänzungsausstattung für den Zivil- und Katastrophenschutz gelagert werden.

In Kürze sollen auch die beiden restlichen Standorte bekannt gegeben werden.

Berlin, 15. Januar 2021

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