Pilotprojekt: Erweiterte Erste-Hilfe-Rucksäcke für die THW-Südschiene

Mehr Sicherheit im Einsatz: Die THW-Bundesvereinigung e.V. startet gemeinsam mit den Helfervereinigungen der THW-Südschiene ein wegweisendes Pilotprojekt zur Erprobung neuer MEDIC-Rucksäcke.

Im Rahmen der offiziellen Übergabe in Fulda überreichte die neue Geschäftsführerin der THW-Bundesvereinigung, Zippora Lojenburg, die ersten MEDIC-Rucksäcke an Jeffry Morales (Landesvereinigung Bayern) und Harald Schwertle (Landesvereinigung Baden-Württemberg).

Gezielte Erstversorgung bei komplexen Lagen

Ziel des Projekts ist es zu testen, wie eine erweiterte Erste-Hilfe-Ausstattung die Einsatzkräfte im Alltag und bei Großlagen optimal unterstützen kann. Der Inhalt des Rucksacks wurde speziell auf die Anforderungen und Bedarfe des Technischen Hilfswerks abgestimmt.

Gerade bei weiträumigen oder abgelegenen Einsatzorten schließt der neue Rucksack eine entscheidende Lücke: Er ermöglicht eine strukturierte Erstversorgung mehrerer Betroffener über einen längeren Zeitraum hinweg – etwa zur effektiven Blutstillung, zum Wärmeerhalt oder zur Immobilisation – bis der Rettungsdienst übernimmt. Damit schaffst die erweiterte Ausstattung eine wichtige Materialreserve für den Eigenschutz und die Notfallversorgung.

Die Erprobungsphase im Detail

  • 36 Ortsverbände im Bereich der THW-Südschiene werden mit jeweils einem Rucksack ausgestattet.
  • Jede Regionalstelle erhält mindestens ein Exemplar.
  • Das Ausbildungszentrum wird ebenfalls in den Testlauf eingebunden.

Nach Abschluss der Testphase wird ausgewertet, ob und in welchem Umfang eine Aufnahme des MEDIC-Rucksacks in die Standard-Ausstattung (STAN) der THW-Ortsverbände zielführend ist.

Starke Gemeinschaft: Der Südschienenverbund & die Bundesvereinigung

Das Pilotprojekt wird von der THW-Bundesvereinigung e.V. gemeinsam mit den THW-Landesvereinigungen der Südschiene realisiert: Baden-Württemberg, Bayern, Hessen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen und Thüringen.

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