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Ein Tag für alle - THW-BV präsentierte sich im BMI

Im Rahmen des Tages der Offenen Tür der Bundesregierung präsentierte die THW-Bundesvereinigung e.V. (THW-BV) wie in den Vorjahren ihre vielfältige Arbeit den Besucherinnen und Besuchern des Bundesministeriums des Innern (BMI).

 

27./28.August 2016

Zahlreiche Interessierte waren trotz der großen Hitze in das BMI geströmt, um sich über das Haus und seine Themen zu informieren.

Foto: Julia Dehn, THW

 

Der geschäftsführende Vizepräsident der THW-BV Rüdiger Jakesch stellte mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Bundesgeschäftsstelle Heike Kneip, Stefanie Treutler und Michael Hartmann sowie den Helfern Christian Herrmann (OV Berlin Marzahn-Hellersdorf) und Leonard Winter (OV Eberswalde) die Standbesetzung an beiden Tagen. Von der THW-Landesvereinigung Berlin, Brandenburg, Sachsen-Anhalt war der stellvertretende Landesvorsitzende Horst Engelhardt mit von der Partie.

Rüdiger Jakesch im Gespräch mit Interessierten

Foto: Julia Dehn, THW

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Dank für unermüdlichen Einsatz

Besuch an der Einsatzstelle (v.l.): Michael Fahmüller (Landrat des Landkreises Rottal-Inn), Stephan Mayer; MdB (Präsident der THW-Bundesvereinigung), Albrecht Broemme (THW-Präsident), Andre Stark (stellv. Landessprecher des LV Bayern) sowie Dr. Fritz-Helge Voß (Landesbeauftragter für Bayern). Quelle: THW/ Michael Matthes

Simbach am Inn, 10.06.2016. Im Dauereinsatz sind die Helferinnen und Helfer des Technischen Hilfswerks (THW) im bayerischen Simbach am Inn. Einen persönlichen Dank dafür sprachen am Wochenende der Präsident der THW-Bundesvereinigung Stephan Mayer, MdB, THW-Präsident Albrecht Broemme sowie der Landesbeauftragte für Bayern, Dr. Fritz-Helge Voß, aus.

Von Trinkwasseraufbereitung über Pumpen bis hin zu Brückenbau: Nach den schweren Unwettern sind aktuell viele Einsatzoptionen des THW in Bayern gefragt. Viele Helferinnen und Helfer trotzten Hitze und Schlamm und helfen nach wie vor den Menschen in Not. Broemme, Voß und Mayer lobten sie an der Einsatzstelle für ihr Durchhaltevermögen.

Mehr als 2,3 Millionen Liter Trinkwasser hat das THW bislang im bayerischen Simbach am Inn aufbereitet – ein Ende des Einsatzes ist nicht in Sicht. Damit handelt es sich um den größten Trinkwassereinsatz des THW aller Zeiten in Deutschland.

120 Liter Wasser verbraucht jeder Deutsche im Schnitt am Tag. Doch was passiert, wenn die Versorgung zusammenbricht? Für diesen Fall verfügt das THW bundesweit über 16 Fachgruppen Trinkwasserversorgung. Die ehrenamtlichen Experteninnen und Experten nutzen Ultrafiltrationsanlagen, um Wasser in mehreren Stufen von Schmutz, Viren und Bakterien zu befreien: Nach einer chemischen Vorbehandlung wird es durch eine Filtrationsstraße gepumpt, mit Aktivkohle behandelt und am Ende desinfiziert. Das Kernstück des Prozesses ist die Ultrafiltration durch eine spezielle Keramikmembran. In einem mobilen Labor prüft ein geschulter Experte ständig die Qualität der Wassers, denn diese muss den Standards der deutschen Trinkwasserverordnung gerecht werden. In Simbach laufen aktuell zwei Trinkwasseraufbereitungsanlagen aus Starnberg (Bayern) und Lemgo (NRW). Sie speisen 30.000 Liter Wasser pro Stunde direkt in das örtliche Versorgungsnetz ein.

Das Besondere an der Wasseraufbereitung des THW ist die Flexibilität der mobilen Anlage. Im Gegensatz zu einem Wasserwerk können sich die THW-Kräfte auf unterschiedliche Qualitäten des Rohwassers, zum Beispiel aus Flüssen, Seen oder Brunnen, einstellen.

Die ehrenamtlichen Einsatzkräfte nutzten die Gelegenheit zum Austausch mit dem Besuch. Quelle: THW/ Michael Matthes

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Quelle: THW/ Michael Matthes

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Quelle: THW/ Michael Matthes

Text: Redaktion thw.de

 

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Mayer fordert bessere Ausstattung des THW

Berlin, 08.06.2016. „Wenn ich mir vor Augen halte, dass beispielsweise 40 Prozent aller Fahrzeuge beim THW 25 Jahre und älter sind, dass wir als Bund insgesamt für das THW weniger Geld ausgeben als das Land Berlin für die Feuerwehr in Berlin, dann zeigt dies schon, […] dass wir in Zukunft schon an der einen oder anderen Stelle das THW nicht nur in Sonntagsreden loben, sondern dann auch finanziell entsprechend ausstatten sollen und die 80.000 ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer so unterstützen, dass sie in schwierigen Einsätzen wie gerade in diesen Tagen ihre Arbeit in adäquater Weise leisten können.“, sagte Stephan Mayer, Mitglied des Bundestages und Präsident der Bundesvereinigung des THW am Mittwoch in seiner Rede anlässlich der Aktuellen Stunde zum Thema „Unwetter in Deutschland“ im Plenum des Deutschen Bundestages.

Das THW sei generell finanziell gut ausgestattet, er sehe aber deutlichen Bedarf im Bereich der Fahrzeugausstattung und wolle sich in den kommenden Jahren weiter dafür einsetzen, dass dem THW die benötigten Anschaffungen ermöglicht werden.

Mayer lobte ausdrücklich die gute Zusammenarbeit der Hilfsorganisationen bei der Bewältigung der aktuellen Hochwasserkatastrophe. „Es war ja nicht immer so, dass die Zusammenarbeit zwischen der Feuerwehr und dem THW so reibungslos funktionierte wie jetzt in dieser Hochwassersituation. Aber gerade jetzt hat sich wieder gezeigt, dass wir mit dem Technischen Hilfswerk - ich glaube, darauf können wir alle, unabhängig davon, welcher Fraktion wir angehören, stolz sein - über eine hoch engagierte, bestens ausgestattete Hilfsorganisation verfügen, was die Trinkwasserversorgung anbelangt.“

In Simbach am Inn stellt das THW die Notversorgung der Bevölkerung mit Trinkwasser seit dem vergangenen Wochenende sicher und ist mit zwei Trinkwasseraufbereitungsanlagen vor Ort. Diese Anlagen können bis zu 15.000 Liter Wasser pro Stunde aufbereiten.

„Ich möchte deshalb wirklich allen Hilfs- und Rettungsorganisationen des Bundes und der Länder von ganzem Herzen danken. Ob das die Polizei, das Technische Hilfswerk, die Feuerwehren oder das Rote Kreuz ist: Hier ist in engagierter Weise wirklich hochprofessionell und herausragend gearbeitet worden.“

 

Die vollständige Rede finden Sie hier:

vollständige Rede Plenum Deutscher Bundestag

Text: Redaktion

Foto: Archivbild

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Vizepräsidentin Christine Lambrecht, MdB besucht Sicherheitskonferenz der SPD-Bundestagsfraktion

Berlin, 27.04.2016. Gemeinsam mit rund 300 Vertretern der Polizei, der Bundesanstalt Technisches Hilfswerk (THW), der Feuerwehren und weiterer Sicherheitsbehörden nahm die Vizepräsidentin der THW-BV Christine Lambrecht, MdB, Erste Parlamentarische Geschäftsführerin der SPD-Bundestagsfraktion an der eintägigen Sicherheitskonferenz der SPD-Bundestagsfraktion in Berlin teil.

Unter dem Titel „Sicher sein und sich sicher fühlen. Öffentliche Sicherheit in Deutschland“ diskutierten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Fraktionssitzungssaal der SPD ausführlich über sicherheitsrelevante Fragen, die von Aufgaben der Strafverfolgung über Katastrophenvorsorge bis hin zur Hilfeleistung im akuten Notfall reichten. Die besondere Situation des THW kam ausführlich in einer von Christine Lambrecht, MdB moderierten Talkrunde zum Thema Handlungsfelder für den Katastrophen- und Bevölkerungsschutz zur Sprache. Im Fokus stand die Frage, ob die Organisationen und auch die Bevölkerung ausreichend auf neue Bedrohungen eingestellt sind. Gerd Friedsam, Vizepräsident des THW, machte klar: „Explosionen, Überschwemmungen – für diese Szenarien sind wir gewappnet. Durch Cybergefahren können jedoch auch wichtige Infrastrukturen, wie die Bereitstellung von Trinkwasser oder Strom ausfallen.“

In Hinblick auf derartige Szenarien sahen die Diskussionsteilnehmer organisationsübergreifend noch Defizite, an denen jedoch auf allen Ebenen gearbeitet würde.

Verbesserungsbedarf wurde auch in den Bereichen der Sensibilisierung der Bevölkerung für Bedrohungslagen sowie der Gewinnung von Ehrenamtlichen gesehen. Vizepräsidentin Christine Lambrecht, MdB betonte: „Die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer verdienen eine hohe Wertschätzung. Dies muss seitens der Politik und der Gesellschaft ganz deutlich zum Ausdruck kommen.“ Bei der Gewinnung Ehrenamtlicher sieht sie noch viel Potential bei Frauen.

Foto: Andreas Amann

v.l.n.r.: Rolf-Erich Rehm, Kreisbrandmeister Deutscher Feuerwehrverband (DFV); Dr. Volkmar Schön, Vizepräsident Deutsches Rotes Kreuz (DRK); Christoph Unger, Präsident Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK); Gerd Friedsam, Vizepräsident THW; Christine Lambrecht, MdB; Ralf Jäger, Innenminister Nordrhein-Westfalen

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Chancengerechtigkeit im THW

Berlin, 13.04.2016. Rund 80.000 Ehrenamtliche hat das THW. Mehr als 10.000, also etwa 13 Prozent, davon sind Frauen. Tendenz: steigend. Damit sich dieser Aufwärtstrend fortsetzt, trafen sich am vergangenen Freitag und Samstag rund 30 ehrenamtliche und hauptamtliche Teilnehmerinnen und Teilnehmer zum Workshop „Fokus Frauen“ an der THW-Bundesschule im niedersächsischen Hoya.

Auf Initiative der Vizepräsidentin der THW-Bundesvereinigung Christine Lambrecht, MdB und THW-Vizepräsident Gerd Friedsam fand diese Tagung bereits zum dritten Mal statt. Das Ziel ist, die Rahmenbedingungen für weibliche Einsatzkräfte zu verbessern und so die Voraussetzungen zu schaffen, noch mehr Frauen für ein ehrenamtliches Engagement im THW zu begeistern.

Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand die Auswertung einer sozialwissenschaftlichen Untersuchung über die Selbstwahrnehmung von Frauen im THW, die von Frau Dr. Petra Krüger von der THW-Bundesschule Neuhausen gemeinsam mit dem Landessprecher von Berlin Mathias Neumann erarbeitet wurde.

Durch Interviews mit THW-Helferinnen konnten so Rückschlüsse auf Motivationensfaktoren für Mädchen und Frauen im THW gewonnen werden. Auf Grundlage dieser Ergebnisse wurden Handlungsempfehlungen erarbeitet, die als Grundlage in die Fortentwicklung der personellen Einsatzbereitschaft und die Entwicklung der Organisationskultur einfließen.

Unter Bezugnahme darauf wurde auch über das Pilotprojekt „Beauftragte Person für Chancengerechtigkeit“ des Landesverbandes Hamburg/Schleswig-Holstein/Mecklenburg-Vorpommern berichtet. Eine aus dem Ehrenamt vom Ehrenamt gewählte Person soll hier für alle Anliegen der Einsatzkräfte unabhängig von Geschlecht, ethnischer Herkunft, sexueller Orientierung oder körperlicher Einschränkung eine gleichberechtigte Teilhabe aller im THW gewährleisten.

Einen spannenden Einblick in ihre Erkenntnisse gab Ekaterina Ilin von „juForum e.V.“ mit ihrem Vortrag über die aktuelle Rolle von Frauen im Bereich der Forschung und der Technik. „juForum e.V.“ ist ein gemeinnütziger Verein von jungen Forscherinnen und Forschern, der sich unter anderem die Förderung von jungen Mädchen und Frauen im Bereich der sogenannten MINT-Fächer zum Ziel gesetzt hat. Sie machte deutlich, wie wichtig es ist, junge Mädchen in ihren technischen Interessen zu fördern und sie in einer technischen Umgebung willkommen zu heißen – das THW ist hier mit seiner Jugendarbeit also auf dem richtigen Weg.

Text: Katharina Bosch (THW)

Fotos: THW

 

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