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Bundeskanzlerin Merkel: „Ohne Freiwillige ist kein Staat zu machen“

19.08.2014 Hohen Besuch hat das Technische Hilfswerk bekommen: Bundeskanzlerin, Dr. Angela Merkel, MdB informierte sich gemeinsam mit Bundesinnenminister Dr. Thomas de Maizière, MdB bei der Bundesanstalt und beim Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) in Bonn über aktuelle Herausforderungen vor allem im ehrenamtlichen Bereich. Die beiden Regierungsvertreter wurden unter anderem vom Präsidenten der THW-Bundesvereinigung, Stephan Mayer, MdB und dem Vizepräsidenten der THW-Bundesanstalt, Gerd Friedsam, begrüßt.

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Merkel betonte: „Die tragende Säule unseres Zivil- und Katastrophenschutzes ist letztlich das freiwillige Engagement. Deshalb kann man es gar nicht genug sagen: Ohne Freiwillige ist kein Staat zu machen.“ Der Schlüssel zum Erfolg sei dabei auch das gute Zusammenwirken der freiwilligen Helferinnen und Helfer mit den hauptamtlichen Kolleginnen und Kollegen. Besonders die „schier unglaubliche Hilfsbereitschaft“ während der Jahrhundertflut 2013 hätte sie sehr beeindruckt, erinnerte sich Merkel.

Zwei Nachwuchskräfte der THW-Jugend e. V. erklärten der Bundeskanzlerin ihre persönlichen Beweggründe, warum sie sich für ein ehrenamtliches Engagement gerade im Bereich Bevölkerungs- und Katastrophenschutz entschieden haben. Was für ein breites Einsatz-Spektrum die aktiven THW-Kräfte beherrschen, demonstrierten mehrere Helferinnen und Helfer bei Übungen: Zum Bergen und Retten verwenden sie zum Beispiel eine Ringsäge. Mit dem Werkzeug können die THW-Kräfte Hauswände öffnen, sogar Betonplatten zerteilen und somit verschüttete Personen im Regelfall zügig befreien.

Der Präsident der THW-Bundesvereinigung e. V., Stephan Mayer, MdB und der Vizepräsident der THW-Bundesanstalt, Gerd Friedsam, freuten sich sehr über den Besuch der Regierungschefin und des Bundesinnenministers. Beide waren sich einig: „Die freiwilligen Helferinnen und Helfer der Hilfsorganisationen, der Feuerwehr und des THW leisten tagtäglich eine großartige Arbeit. Es ist wichtig, dass die Politik auf allen Ebenen – bis hin zur Bundeskanzlerin – diese Leistung anerkennt und den ehrenamtlich getragenen Katastrophenschutz fördert.“

Neben dem THW und dem BBK präsentierten sich während des Besuches der Bundeskanzlerin auch die Partner im Bevölkerungsschutz – der Arbeiter Samariter Bund, der Deutsche Feuerwehrverband, die Deutsche Lebensrettungsgesellschaft, das Deutsche Rote Kreuz, die Johanniter Unfallhilfe und der Malteser Hilfsdienst.

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